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Digitale Welt - Virtuelle Kaffeepause im Homeoffice | pullmedia
20.10.2020

Digitale Welt - Virtuelle Kaffeepause im Homeoffice

Virtuelle Pausen erhalten und fördern das soziale Miteinander.

Ohne Frage, die Corona Pandemie hat unsere Arbeitswelt komplett auf den Kopf gestellt und wird sie auch für die Zeit nach der Pandemie nachhaltig verändern. Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiter von heute auf morgen ins Homeoffice geschickt. Die digitale Transformation der Arbeitsprozesse hat einen enormen Schub bekommen.

In einer aktuellen Studie wurden über 500 Unternehmen zur Arbeit in der Corona Pandemie und dem Weg zum „new Normal“ befragt.


Virtuelle Kaffeepause Quelle: Martine Savard - Pexels

In der gemeinsamen Studie des Fraunhofer-Instituts und der DGFP e.V. gaben 42 % der befragten Unternehmen an, das Angebot an Homeoffice auszuweiten, weitere 44 % sind noch in einer Abwägungsphase.

Der anfänglich provisorisch eingerichtete Arbeitsplatz am heimischen Esstisch ist für viele Arbeitnehmer einer professionelleren Ausstattung mit der richtigen Hard- und Software gewichen. Videokonferenzen und Chats sind an die Stelle persönlicher Meetings getreten. Filehosting Dienste wie Dropbox, Microsoft OneDrive oder das Tauschlaufwerk innerhalb des Firmennetzwerkes ermöglichen es, Dateien und Dokumente von jedem Computer und jedem Ort zu bearbeiten. Virtuelle Teams nutzen Tools, wie Asana oder Trello zur flexiblen und effizienten Projektarbeit. Unsere Zusammenarbeit ist von heute auf morgen digitaler geworden.

Doch was ist mit dem Zwischenmenschlichen im Büroalltag?
Das gemeinsame Mittagessen, das abendliche Treffen in der Pizzeria, Team Events oder das Gespräch in der Kaffeepause? Virtuelle Teams funktionieren nur durch informellen Austausch. Das soziale Miteinander ist die größte Herausforderung und ein nicht zu unterschätzender Faktor. Gerade in Zeiten von Homeoffice ist die persönliche Kommunikation, der soziale Austausch beruflicher und natürlich auch privater Themen mit den Kolleginnen und Kollegen ein wesentlicher Aspekt zur Teambildung und enorm wichtig, um in der Isolation nicht zu vereinsamen.

Verabreden Sie sich zur virtuellen Kaffeepause.

Im Büro verbringt man viel Zeit miteinander, schließt Freundschaften und tauscht sich zum gemeinsamen Hobby aus. Führen Sie Routinen ein. Anstelle der 10 Minuten Pause in der Kaffeeküche verabreden Sie sich im virtuellen Video-Chat auf einen Plausch zum gemeinsamen Kaffeetrinken oder erstellen in MS Teams das „Virtuelle Kaffeepause“ Team und laden die Kollegen zur Teilnahme ein. Foren und Interessengruppen im Intranet des Unternehmens bringen Kolleginnen und Kollegen mit gemeinsamen Hobbies zusammen. Neben Teams und Foren gibt es Anbieter, die Programme zum sozialen Austausch zur Verfügung stellen. Beispielsweise bietet das Münchner Unternehmen Mystery Minds mit „Mystery Coffee“ oder „Mystery Lunch“ Plattformen für die Vernetzung von Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen oder das IT Unternehmen Scholderer eine „Virtual Coffeecorner“.

Halten Sie informelle Gespräche und persönlichen Austausch im Homeoffice aufrecht.

Hybride Arbeitsmodelle werden sich in Zukunft durchsetzen, eine Verbindung von Präsenz und Homeoffice. Der Ideen- und Wissenstransfer wird nicht vollständig digitalisiert, sondern vereint flexibles Arbeiten mit sozialem Austausch. Die Pflege der persönlichen virtuellen Kontakte mit den Kollegen ist Bestandteil der neuen digitalen Arbeitswelt.

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Homeoffice Coronavirus Digitalisierung Virtuelle Teams Teambuilding Zusammenarbeit soziale Kontakte Produktivität Teamzusammenhalt Autor: EP

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