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Die Kunst, den richtigen Ton zu treffen | pullmedia
22.09.2020

Die Kunst, den richtigen Ton zu treffen

Mit Sprache überzeugen.

Viele Menschen neigen dazu, zu schnell zu sprechen oder zu nuscheln. Für Moderatoren, Interviewer oder Redner ein rhetorischer Fauxpas.

Sprechen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Oft wird aber unterschätzt, dass nicht nur entscheidend ist, was wir sagen, sondern wie wir etwas sagen. Mit der richtigen Aussprache wirken wir überzeugend und integer.

Eine klare und kraftvolle Aussprache vermittelt Souveränität und Kompetenz.

Neben der Körpersprache und gut recherchiertem Inhalt, überzeugen Redner durch einen angenehmen Stimmklang und eine klare Aussprache. Die Stimme ist außer der Körpersprache ein wichtiges Instrument der Kommunikation. Sie übermittelt Informationen und beeinflusst Stimmungen. Das ist nicht jedem in die Wiege gelegt, aber mit ein paar Sprechübungen sind schnell Fortschritte zu erzielen.

Nachrichtensprecher benötigen eine sympathische und sehr gut verständliche Stimme. Aber auch Moderatoren oder Interviewer profitieren von einem gezielten Stimmtraining. Eine angenehme Tonlage und eine deutliche Aussprache üben einen positiven Einfluss auf das Gegenüber aus.

Locker sein – locker bleiben.
Verspannung und Anspannung spiegeln sich in der Stimme wieder. Die angenehmste Stimmlage entfaltet sich, wenn der Körper entspannt ist. Lockerungsübungen sollten daher immer am Anfang stehen.
Wiederholen Sie jede Übung drei Mal.
Schultern anheben, 3 Sekunden halten und fallen lassen. Dabei ausatmen.
Die Arme locker neben dem Körper pendeln lassen. Achten Sie darauf, die Schultern nicht hochzuziehen.
Beide Beine nacheinander kräftig ausschütteln.

Der ganze RESONANZkörper ist nach dieser Übungseinheit deutlich entspannter und lockerer. Damit klingt auch die Stimme bereits besser.
Atmen Sie tief durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus.
Diese einfachen Übungen lassen sich auch gut kurz vor einem Auftritt oder einer Moderation ausführen.

Treffen Sie den richtigen Ton.
Viele Menschen sprechen vor Nervosität viel zu hoch und sind nach kurzer Zeit heiser. Sicherlich kennen Sie folgende Situation. Sie führen ein Gespräch und kommen gar nicht zu Wort, weil Ihr Gesprächspartner wie ein Wasserfall redet. Was tun Sie? Sie antworten mit „Hm“. Genau diese Stimmlage ist optimal. Versuchen Sie, genauso weiterzusprechen. Oder Sie brummen in dieser Tonlage ein langes „Hmmmm“. Durch regelmäßiges Üben wird Ihre Stimme klarer und kraftvoller.

Schreiben Sie sich kurze Sätze auf, zum Beispiel Sätze, die Sie nutzen, um ins Gespräch zu kommen. „Guten Morgen Frau Maier.“ „Vielen Dank für Ihre Einladung.“ „Ich möchte Ihnen ein interessantes Angebot unterbreiten.“ Und so weiter. Welche Sätze Sie auswählen, spielt dabei keine entscheidende Rolle, sondern die anschließenden Übungen.

Markieren Sie alle Vokale: a, e, i, o, u.
Sprechen Sie zunächst jeden Satz langsam, laut und deutlich.
Jetzt sprechen Sie die Sätze nochmals, diesmal dehnen Sie jedoch alle Vokale.
Bemerken Sie den Unterschied?
Führen Sie diese Übung am besten im Stehen aus oder laufen Sie im Raum auf und ab.

Haben Sie keine Angst, sich zu blamieren. Viele berühmte und erfolgreiche Menschen haben ihre Stimme durch Übungen wie diese verbessert oder sich professionelle Hilfe von Sprachtrainern geholt.

König Georg VI. ließ sich durch eine Therapie des Sprachtherapeuten Lionel Logue gegen sein Stottern helfen. Eindrucksvoll im Oskar prämierten Film „The King’s Speech“ gezeigt.

Die Oskar Preisträger Colin Firth als Georg VI. und Geoffrey Rush als Sprachtherapeut Lionel Logue.

Mit regelmäßigen Stimm- und Atemübungen zum Beispiel vor einem wichtigen Vortrag wird Ihre Aussprache immer klarer. Ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche und überzeugende Rede.

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